Gestern war ich bei einem Outdoor-Capoeiratraining mit anschließender ewig langer Roda. Das Training war super, die Roda schlapp, aber es war auf jeden Fall super!
Leider regnet es immer mal wieder so dass es heute kein wirklicher Strandtag wird. Ich werde mich im Laufe des Tages mit einigen Couchsurfern treffen und abends auf ein Konzert gehen. :)
Leider ist Salvador recht gefährlich so dass wohl keine weiteren Fotos mehr kommen werden, vor allem von der netten Strandpromenade mit Leuchtturm. :(
Damit man zumindest einen Eindruck bekommt hier mal ein Verweis auf ein Foto aus dem Internet: Da gleich ims Eck wohne ich! ;)
To the rights holder: I explicitely state that I don't claim any rights on this picture. I liked it and couldn't find any publishing restrictions so I posted it. If you do not wish so I will remove it immediately.
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Dienstag, 16. August 2011
Montag, 15. August 2011
Salvador de Bahia, Tag 308, noch 2 (einhalb) Tage
Salvador ist eine recht große Stadt mit einer wunderbaren Altstadt; der Rest der Stadt ist eher hässlich.
Nach ein bisschen Sightseeing gestern werd ich die restlichen Tage (Montag, Dienstag und Mittwoch Vormittag) am Strand verbringen; heute Abend werd ich eine Capoeira Roda besuchen. Mittwoch werde ich noch mal shoppen gehen und mein verbliebenes Geld auf den Kopf hauen! ;)
Hier ein paar Fotos von besagtem schönen Teil:
Nach ein bisschen Sightseeing gestern werd ich die restlichen Tage (Montag, Dienstag und Mittwoch Vormittag) am Strand verbringen; heute Abend werd ich eine Capoeira Roda besuchen. Mittwoch werde ich noch mal shoppen gehen und mein verbliebenes Geld auf den Kopf hauen! ;)
Hier ein paar Fotos von besagtem schönen Teil:
Sonntag, 14. August 2011
Salvador de Bahia, Tag 307, noch 3 Tage
Den letzten Tag in Rio war perfektes Wetter, ideal um die touristischen Highlights der Stadt zu besuchen - den Pao de Azucar und die berühmte Christusstatue.
Die Aussicht von beiden war einfach gigantisch, zumal ich vom Zuckerhügel den Sonnenuntergang über Rio bewundern konnte.
Heute, Samstag ging dann schon mein vorletzter Flug zu meiner letzten Etappe auf der Reise.
Schon komisch...
Die ganze Zeit im Flieger war ein wenig bedrückt, dass der Flug nicht schon direkt heim ging, ich wollte absolut nicht nach Salvador und dort noch ein paar Tage verbringen.
Im Hostel angekommen und schließlich mit vollem Magen war ich dann aber wieder versöhnt. Ich freue mich auf die letzten 3,5 Tage Salvador, Strand, Sonne und Capoeira!
Hier noch ein paar Fotos aus Rio:
Die Aussicht von beiden war einfach gigantisch, zumal ich vom Zuckerhügel den Sonnenuntergang über Rio bewundern konnte.
Heute, Samstag ging dann schon mein vorletzter Flug zu meiner letzten Etappe auf der Reise.
Schon komisch...
Die ganze Zeit im Flieger war ein wenig bedrückt, dass der Flug nicht schon direkt heim ging, ich wollte absolut nicht nach Salvador und dort noch ein paar Tage verbringen.
Im Hostel angekommen und schließlich mit vollem Magen war ich dann aber wieder versöhnt. Ich freue mich auf die letzten 3,5 Tage Salvador, Strand, Sonne und Capoeira!
Hier noch ein paar Fotos aus Rio:
Freitag, 12. August 2011
Rio de Janeiro, Tag 305 - noch 5 Tage
Rio bisher war super. Die Stadt wird ihrem Ruf gerecht. Nur leider ist das Wetter nach wie vor nicht so toll so dass ich erst heute zum Besuch der Hauptattraktionen, des Cristo Redentor und des Zuckerhügels komme.
Gestern war ich spontan bei einem Capoeiratraining von Senzala. War super nach so langer Zeit endlich mal wieder zu trainieren! Heut geh ich gleich wieder hin.
Morgen geht's dann auf zur letzten Etappe nach Salvador!
Gestern war ich spontan bei einem Capoeiratraining von Senzala. War super nach so langer Zeit endlich mal wieder zu trainieren! Heut geh ich gleich wieder hin.
Morgen geht's dann auf zur letzten Etappe nach Salvador!
Mittwoch, 10. August 2011
Rio de Janeiro, Tag 303 - noch 7 Tage
In Puerto Iguazu lernte ich einen etwas langweiligen Südafrikaner kennen der sich an mich dranhängte weil er kein Wort Spanisch konnte und damit so hilflos war wie ein Kind. Wir überquerten gemeinsam die Grenze nach Brasilien (plötzlich tropische 30°C) und nahmen einen Nachtbus nach Porto Alegre. Dort empfing uns Dauerregen bei 15°C der sich auch im Verlauf des Tages nicht besserte.
Porto Alegre ist eine große Industrie- und Handelsstadt im Süden Brasiliens, touristisch ist sie aber nicht sonderlich interessant - zumal im Winter.
Am nächsten Morgen nahm ich dann den Flieger nach Rio. Als ich am Flughafen ausstieg konnte ich es kaum glauben: RIO! Cidade maravilhosa, marvellous city, die wunderbare Stadt! Meine vorletzte Station!
Diese "wunderbare Stadt" machte mir aber den Start nicht leicht.
Ich habe eine Bekannte hier die ich aus Quito kenne; sie hatte mir angeboten sich um eine Unterkunft für mich zu kümmern, ich solle sie am Flughafen anrufen.
Das tat ich aber es funktionierte nicht, auch nach langen Versuchen. Gefrustet suchte ich mir ein Cibercafé, suchte selber Hostels raus, schrieb mir Telefonnummern auf und wollte die Hostels abtelefonieren ob sie frei wären. Auch das klappte nicht. Nach anderthalb Stunden gab ich auf und wollte einfach aufs gut Glück an die Copacabana fahren und ein Hostel suchen. Mittlerweile schon am dämmern. Der Bus ließ auf sich warten und so versuchte ich es ein letztes Mal bei Francis. Diesmal klappte es, sie hob ab, nannte mir ein Hostel. Nach schon zweieinhalb Stunden Fahrt mit dem Bus vom Flughafen war ich am Hostel angekommen, aß nur schnell und ging los um Francis zu treffen. Wir trafen ein paar Freunde von ihr und hatten ein paar Bier. Zurück im Hostel lernte ich ein paar Leute kennen mit denen ich dann nochmal fort war. Eigentlich wollten wir auf ein Straßenfest aber als wir ankamen verstreute ein Platzregen gerade die letzten Reste.
Insgesamt aber doch ein ganz guter Start in Rio.
Auch heute ist es bedeckt und schaut eher nach Regen aus.
Gerade finde ich es recht amüsant auf die letzten Tage, insbesondere meine Übernachtungen zurückzublicken:
Am 3. war ich in einem super Hostel in Uruguay, am 4. in einer Studentenbude in einem Bett zusammen mit Maxi, am 5. schlief ich im Bus, am 6. schlief ich in einem bettwanzenverseuchten Hostel, am 7. wieder im Bus, am 8. in einem miesen Hostel in Porto und jetzt am 9. schlief ich wenig.
Zu anderen Zeiten hätte mich dieser schnelle Wechsel recht missmutig gestimmt, momentan aber genieße ich den Endspurt meiner Reise.
Eine kurze Abschlussanekdote gibts auch noch:
In letzter Zeit kreuzen irgendwie recht oft chinesischen Tütensuppern meinen Weg, "Ramen" wie sie auf chinesisch heißen und auch in Amerika so genannt werden. Beim Trekken in der Nähe von Sucre gab es einen Abend als Vorspeise Ramen. Wir kochten mit Benzin; die Zubereitung übernahm ein Junge aus Mineseota. Während ich mich mit einem Flamen über die veränderten Bedingungen des Kochens in Höhe (wir waren auf... ca. 2800m?) unterhielten beteuerte der Junge nur die ganze Zeit "seriously, you can't fuck up ramen!".
Später in Buenos Aires hatte ich einen Abend mal wenig Zeit und wollte möglichst billig zu Abend essen. Mir fielen Ramen ein (Pay hatte mir diese Idee auf der Überfahrt nach Kolumbien nahegelegt). Ich lief zum Supermarkt gegenüber, kaufte mir Ramen; in der Gemeinschaftsküche musste ich feststellen, dass diese belegt war. Ich drehte also einfach den Warmwasserhahn weeeeit auf und hoffte es würde heiß genug für die Nudeln. Kurz darauf beim Essen musste ich die ganze Zeit an den Jungen aus Minesota denken dem ich, sollte ich ihn jemals wieder sehen, sagen würde "I CAN fuck up ramen, Patrick, I can!". Gestern Abend wieder gleiches Setting, wenig Zeit, billiges Essen gesucht: Ramen. Diesmal mit echtem kochenden Wasser, das leider so lange zum kochen brauchte dass zwar die Nudeln gut waren (so gut Ramen halt sein können) aber ich viel zu spät kam.
So, der Tag ist jung, ich bin es auch, das Wetter ist schlecht (mir nicht) - was mache ich heute?
Porto Alegre ist eine große Industrie- und Handelsstadt im Süden Brasiliens, touristisch ist sie aber nicht sonderlich interessant - zumal im Winter.
Am nächsten Morgen nahm ich dann den Flieger nach Rio. Als ich am Flughafen ausstieg konnte ich es kaum glauben: RIO! Cidade maravilhosa, marvellous city, die wunderbare Stadt! Meine vorletzte Station!
Diese "wunderbare Stadt" machte mir aber den Start nicht leicht.
Ich habe eine Bekannte hier die ich aus Quito kenne; sie hatte mir angeboten sich um eine Unterkunft für mich zu kümmern, ich solle sie am Flughafen anrufen.
Das tat ich aber es funktionierte nicht, auch nach langen Versuchen. Gefrustet suchte ich mir ein Cibercafé, suchte selber Hostels raus, schrieb mir Telefonnummern auf und wollte die Hostels abtelefonieren ob sie frei wären. Auch das klappte nicht. Nach anderthalb Stunden gab ich auf und wollte einfach aufs gut Glück an die Copacabana fahren und ein Hostel suchen. Mittlerweile schon am dämmern. Der Bus ließ auf sich warten und so versuchte ich es ein letztes Mal bei Francis. Diesmal klappte es, sie hob ab, nannte mir ein Hostel. Nach schon zweieinhalb Stunden Fahrt mit dem Bus vom Flughafen war ich am Hostel angekommen, aß nur schnell und ging los um Francis zu treffen. Wir trafen ein paar Freunde von ihr und hatten ein paar Bier. Zurück im Hostel lernte ich ein paar Leute kennen mit denen ich dann nochmal fort war. Eigentlich wollten wir auf ein Straßenfest aber als wir ankamen verstreute ein Platzregen gerade die letzten Reste.
Insgesamt aber doch ein ganz guter Start in Rio.
Auch heute ist es bedeckt und schaut eher nach Regen aus.
Gerade finde ich es recht amüsant auf die letzten Tage, insbesondere meine Übernachtungen zurückzublicken:
Am 3. war ich in einem super Hostel in Uruguay, am 4. in einer Studentenbude in einem Bett zusammen mit Maxi, am 5. schlief ich im Bus, am 6. schlief ich in einem bettwanzenverseuchten Hostel, am 7. wieder im Bus, am 8. in einem miesen Hostel in Porto und jetzt am 9. schlief ich wenig.
Zu anderen Zeiten hätte mich dieser schnelle Wechsel recht missmutig gestimmt, momentan aber genieße ich den Endspurt meiner Reise.
Eine kurze Abschlussanekdote gibts auch noch:
In letzter Zeit kreuzen irgendwie recht oft chinesischen Tütensuppern meinen Weg, "Ramen" wie sie auf chinesisch heißen und auch in Amerika so genannt werden. Beim Trekken in der Nähe von Sucre gab es einen Abend als Vorspeise Ramen. Wir kochten mit Benzin; die Zubereitung übernahm ein Junge aus Mineseota. Während ich mich mit einem Flamen über die veränderten Bedingungen des Kochens in Höhe (wir waren auf... ca. 2800m?) unterhielten beteuerte der Junge nur die ganze Zeit "seriously, you can't fuck up ramen!".
Später in Buenos Aires hatte ich einen Abend mal wenig Zeit und wollte möglichst billig zu Abend essen. Mir fielen Ramen ein (Pay hatte mir diese Idee auf der Überfahrt nach Kolumbien nahegelegt). Ich lief zum Supermarkt gegenüber, kaufte mir Ramen; in der Gemeinschaftsküche musste ich feststellen, dass diese belegt war. Ich drehte also einfach den Warmwasserhahn weeeeit auf und hoffte es würde heiß genug für die Nudeln. Kurz darauf beim Essen musste ich die ganze Zeit an den Jungen aus Minesota denken dem ich, sollte ich ihn jemals wieder sehen, sagen würde "I CAN fuck up ramen, Patrick, I can!". Gestern Abend wieder gleiches Setting, wenig Zeit, billiges Essen gesucht: Ramen. Diesmal mit echtem kochenden Wasser, das leider so lange zum kochen brauchte dass zwar die Nudeln gut waren (so gut Ramen halt sein können) aber ich viel zu spät kam.
So, der Tag ist jung, ich bin es auch, das Wetter ist schlecht (mir nicht) - was mache ich heute?
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